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Maintaler Koalition der Wahlverlierer grenzt Grüne aus

CDU, SPD und FDP demonstrierten während der ersten konstituierenden Sitzung am Mittwoch, wie es ihnen auch mit Unterstützung der WAM gelingt, weiterhin in Maintal an der Macht zu bleiben Statt eines Neuanfangs in Maintal mit einer klaren Neuorientierung hin zu mehr Klimaschutz, gleichberechtigter Teilhabe aller Maintaler Bürgerinnen und Bürger, einer Verkehrswende mit gleichen Rechten für alle Verkehrsteilnehmer*innen, Digitalisierung der Verwaltungsabläufe für mehr Bürger*innenfreundlichkeit planen die Wahlverlierer (zusammen minus 9 Sitze gegenüber 2016) ein klares „Weiter‐wie‐bisher“. Obwohl wir von Bündnis90/Die Grünen nach der Kommunalwahl mit allen demokratischen Fraktionen im Gespräch waren, haben CDU, SPD, FDP und WAM sich entschieden, die Verteilung der Ausschüsse und die Besetzung des Regionalverbandes unter sich aufzuteilen. Angela Lochmann und Jochen Vielhauer, die das neu gewählte Sprecherduo der Maintaler Grünen sind, sehen in dieser neu gebildeten Konstellation nicht den Willen der WählerInnen abgebildet. „Wer einen Großteil seiner Wählerschaft verliert, um dann mit den anderen Wahlverlierern kein anderes Ziel mehr zu sehen, als die Grünen an den Rand zu drücken, steht nicht für einen Neuanfang der Maintaler Kommunalpolitik, wie er von den Wählerinnen und Wählern erhofft wurde.“ Friedhelm Duch, der weiterhin als stellvertretender Fraktionsvorsitzender fungiert, meint dazu: „SPD und CDU haben in Maintal ein historisches Tief bei den Wahlen eingefahren. 2021 war die vierte Kommunalwahl in Folge, bei der die ehemals großen Parteien für ihre Politik in Maintal abgestraft wurden, ohne daraus etwas gelernt zu haben.“ Während man früher gemeinsam mehr als 80% der Stimmen holen konnte, muss man jetzt in eine dreier Kooperation gehen. Wir GRÜNE werden als eindeutige Wahlgewinner auch aus einer Opposition heraus für das Neue Maintal kämpfen, um dem Klimanotstand auch in Maintal entgegenzutreten. Mit unserer neuen starken Fraktion, mit frischen Ideen und einem beispielhaften Frauenanteil von über fünfzig Prozent. Um es mit einem Zitat von Albert Einstein zu sagen: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

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